19. April 2015 Rom: Versammlung katholischer Fanatiker (Exorzisten)

Eine liebgewonnene Tradition: bereits zum 20. Mal hat im Vatikanstaat die Konferenz der katholischen Teufelsaustreiber stattgefunden. Dass man sie nicht alle ins Irrenhaus eingeliefert hat, liegt nur daran, dass ihr Irrsinn einer der mächtigsten Organisationen der Welt entstammt, die ihn hegt und pflegt. Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass es sich dabei um waschechte Fanatiker handelt. Der Organisator Padre Pedro Barrajon meint: „Ein Exorzismus sollte so normal sein, wie eine Kommunion“. Beides ist so normal wie Jungfrauengeburt und Hexenverbrennen.

 

Quelle:http://m.n24.de/n24/Nachrichten/Wissenschaft/d/4713242/-man-muss-den-teufel-ernst-nehmen-.html, dpa

 

15. Februar 2015 Braunschweiger SPD Bürgermeister sagt Karnevalsumzug ab

Weil angeblich eine Terrorwarnung gegen den Karnevalsumzug vorgelegen hat, sagte die Braunschweiger Stadtverwaltung zusammen mit der Polizei den größten Umzug kurzerhand ab.

Das ist einfach: immer, wenn Islamisten irgend etwas nicht gefällt, rufen sie bei der Polizei an un das Ärgernis wird – nicht geschützt, wie im Grundgesetz vorgesehen, sondern abgesagt! Fasnachtsumzug, Theaterstück, Ausstellung: ganz egal!

 

Quelle:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Ticker-Terrorwarnung-stoppt-Schoduvel,schoduvel172.html

29. Januar 2015 Kölner Fastnachtskomitee stoppt Islamkritischen Wagen

Das Kölner Karnevalkomitee hat einen absolut harmlosen Karnevalwagen aus dem Programm genommen: Über das Motiv des Wagens war auf Facebook abgestimmt worden. Die Mehrheit hatte dabei für einen Entwurf gestimmt, bei dem ein Jeck einen Buntstift in einen Gewehrlauf steckt, um die Meinungsfreiheit zu schützen. Hinweise auf eine konkrete Gefahr gab es nicht.

Es handelte sich definitiv um vorauseilenden Gehorsam gegenüber dem Islamismus, ähnlich wie auch die Buchhandlungen nach der Morddrohung gegen Salman Rushdie dessen Bücher aus den Regalen genommen haben.

Quelle:http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-01/koeln-karneval-umzug-satire-charlie-hebdo-wagen

7. März 2015 Bamako, Mali, Attentat auf eine Diskothek

5 Menschen, hauptsächlich europäischer Herkunft, sind einem Attentat zum Opfer gefallen, das ein schwerbewaffneter Attentäter auf die Diskothek ‚Terasse‘ in Bamako, Mali, verübt hat. 8 Menschen wurden verletzt. Der vermummte Mann soll ‚Tod den Weissen‘ gerufen und dann das Feuer eröffnet haben. Die islamistische Gruppe Al-Mourabitoune aus Algerien bekannte sich zu dem Anschlag.

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk am 19.4. berichtete der Musiker Aliou Touré aus Mali, daß die Islamisten nach ihrem Einmarsch 2012 in Bamako sofort die Musik verboten hätten und damit drohten, Musikern bei Zuwiderhandeln die Zunge herauszuschneiden. Er befürchtet, daß es jetzt in Bamako wieder mit dem Terror losgeht.

Quellen:
http://mali-infos.blog.de/2015/04/05/weitere-attentate-in-bamako-geplant-les-enqueteurs-evoquent-un-projet-d-attentat-a-bamako-20222698/
nzz http://www.nzz.ch/meinung/jihadismus-ohne-grenzen-1.18498552

Deutschlandradio Kultur, 19.4.2015

23. März 2015 Professoren in Helsinki: Charlie Hebdo ist selbst schuld

Während einer Veranstaltung am 23.3. in der Universität Helsinki in Anwesenheit von Bernard Willem Holtrop, der selbst nur durch Zufall dem Attentat am 7.Januar gegen Charlie Hebdo entkommen ist,  entblödeten sich zwei angesehene Professoren nicht, Charlie Hebdo die Schuld an dem Attentat zu geben.

Professor Hannu Jursola, der Arabisch und Hebräisch spricht: „Es ist offensichtlich, daß die Zeichnungen von Charlie Hebdo die Gesamtheit der moslemischen Welt betrafen“ und Professor J.P.Roos, der Bourdieu ins Finnische übersetzt hat: „Die Tragödie von Charlie Hebdo ist ein wenig so wie die mit dem zu kurzen Rock: wenn Sie in provokanter Kleidung herumlaufen, brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn ihnen ein Unglück zustößt“(!).

Quelle: Charlie Hebdo 1185/11  8.April 2015 sowie: http://yle.fi/uutiset/charlie_hebdo_cartoonist_visits_finland/7884275

1. April 2015 Pariser ÖPNV-Gesellschaft RATP zensiert Werbung für karitatives Konzert

Die französische RATP – sie ist auch für die Bewirtschaftung der Bahnhöfe und Untergrundstationen  in Paris zuständig – hat ein Plakat abgelehnt, das für ein karitatives Konzert der Gruppe ‚Les Pretres‘  mit dem Titel  „Zugunsten der Christen im Orient“ werben sollte. Es widerspreche dem Prinzip religiöser Neutralität, dem sich die RATP verpflichtet sehe, dieses Plakat aufzuhängen.

„Objektivität ist, wenn es 5 Minuten Sendezeit für Hitler und 5 Minuten für die Juden gibt“, sagte einmal der französische Cineast Jean Luc Godard. Die RATP scheint sich diesem Gleichheitsgrundsatz verbunden zu fühlen und gebraucht die Laizität als Vorwand, um bloß nicht in den Verdacht zu kommen, sie wolle die verfolgten Christen im Orient unterstützen.

 

Quelle:

Charlie Hebdo No 1185/7 vom 8.April 2015

27.2.2015, Dhaka Bangladesh, Avijit Roy, Autor zahlreicher Bücher, mit Macheten niedergehauen.

Islamistische Fanatiker haben am 27.2., offenbar vor den Augen der Polizei, den bekannten Schriftsteller Avijit Roy mit Macheten auf offener Strasse angegriffen und umgebracht. Seine Frau liegt schwerverletzt im Krankenhaus. Roy war amerikanischer Staatsbürger und wollte an einer Buchmesse in Dhaka teilnehmen. Er ist Autor von mehr als 40 Büchern (das bekannteste: Bishawar Virus – Virus Religion) und Herausgeber des Internetblogs Mukto Mona (Freigeist). Er ist mehrfach von dem Islamisten Farabi Rahman bedroht worden. Dieser hatte auch Morddrohungen an den Buchversandhändler Rokomari gesandt und verlangt, dass die Bücher von Roy aus dem Programm genommen werden müssten, mit Erfolg, Rokomari nahm die Bücher heraus. Zwei Wochen später wurde Roy ermordet.

Quellen: Le Monde, 30.3.2015, https://mobile.twitter.com/hashtag/AvijitRoy?src=hash, http://iheu.org/humanists-appalled-at-the-murder-of-secular-activist-and-writer-avijit-roy/

über die Situation in Dhaka:http://www.liberation.fr/monde/2013/06/27/les-athees-de-dacca-sous-la-menace-islamiste_914272

über den Rukomari-Fall: http://www.ucanews.com/news/bangladesh-online-bookstore-drops-author-after-death-threats/70517

2. April 2015 Universtät in Garissa, Kenia, überfallen. 147 meist christliche Studenten ermordet

Am frühen Donnerstagmorgen haben 4 schwerbewaffnete Terroristen der berüchtigten somalischen islamistischen Organisation Al-Shabab  die Universität in Garissa, Kenia, überfallen. Die Attentäter haben gezielt christliche Studenten erschossen. Es hat 147 Todesopfer gegeben. Al Shabab ist ein Ableger des saudiarabischen Wahabismus und extrem fanatisch. In den von ihr beherrschten Regionen Somalias wird die Sharia brutal und grausam angewendet.

Bereits im Dezember 2014 hat Al-Shabab in Kenia, Mandera, 36 christliche Bergleute ermordet, im Novemer 2014 28 christliche Insassen eines Busses.

Quelle: BBC http://www.bbc.com/news/world-africa-32169080