1.1.2017, Istanbul, Türkei: 39 Menschen in Nachtklub Reina getötet

Ein einzelner, wahrscheinlich islamistischer Attentäter hat am 1.1.2017 kurz nach Sylvester mit einer automatischen Waffe wild (180 Schuss in 7 Minuten) in die feiernden Partygäste des Nachtklubs Reina in Istanbul geschossen und konnte dann unerkannt fliehen. 39 Menschen starben, 69 wurden zum Teil schwer verletzt. Der IS hat das Attentat als Strafe für die heidnischen Christen begrüsst und die Verantwortung dafür übernommen.
In der türkischen Presse wurden Vermutungen geäussert, das Attentat ķönnte vom CIA initiiert worden sein, um die Annäherung Erdogans an Russland zu torpedieren.

Quellen: The guardian
Le Monde

25.9.2016, Amman, Jordanien: Journalist Nahed Hattar von fanatischem Islamprediger erschossen

Der 56 Jahre alte jordanische Journalist und Schriftsteller Nahed Hattar ist auf dem Weg zum Gericht, wo er sich gegen die Anklage der Gotteslästerung verteidigen sollte, von einem 49jährigen Hassprediger und ehemaligen IS Kämpfer erschossen worden. Schon die Anklage wegen Teilens eines islamkritischen Cartoons ist ein Skandal. Die jordanische Justiz gehört selbst angeklagt wegen Begünstigung einer Straftat. Die Familie des Opfers verlangt den Rücktritt des Premierministers, weil er trotz über 200 Todesdrohungen gegen Nahed Hattar nichts zu seinem Schutz unternahm. Nahed Hattar, aus christlicher Familie stammend, unterstützte Baschar Assad in Syrien, war ein marxistischer Atheist und in Jordanien für seine spitze Feder berühmt.
Nach den Morden an den Zeichnern von Charlie Hebdo ist dies ein weiterer Mord wegen der Veröffentlichung einer islamkritischen Karikatur.

Quellen: Al jazeera
Observatoire de l’islamisation

1.7.2016, Dhaka, Bangladesch, 20 Restaurantbesucher von Islamisten umgebracht

Am 1.7.2016 stürmten mehrere fanatische Islamisten das Lokal Holy artisan bakery in Dhaka, schossen um sich und warfen Sprengsätze. Das Lokal ist bei Europäern beliebt, 20 Gäste starben. 8 Attentäter verschanzten sich und wurden schliesslich von der Polizei erschosssen. Nur wenige der Besucher überlebten. Das Attentat geht sehr wahrscheinlich auf das Konto der extrem fanatisch-faschistischen Organisation Jamaat-e-Islami.
Quelle:BBC
Auch interessant ist die Herkunft der Attentäter, nicht so sehr die lächerliche Analyse der FAZ hier lesen

3.8.2016, London, England: 20 jähriger ersticht Frau am Russel square

Am Abend des 3.8.2016 erstach der seit 14 Jahren in Wandsworth lebende Zakaria B. die 64 jährige Darlene Horton und verletzte 4 andere Personen, eine davon schwer. Obwohl Zeitungen die Vorgabe der Polizei unisono wiedergeben, bei dem Attentäter habe es sich um einen verwirrten, gestörten 19 jährigen gehandelt, haben wir durch eine kurze Internetrecherche folgendes herausgefunden:
– er war nicht 19, sondern 20
– er ist seit seinem 6. Lebensjahr mit seiner Familie in London, ging hier zur Schule
– er war ein ganz normales Kind
– in den letzten beiden Jahren näherte er sich dem Islam an, das zeigen Buch- und Lektüreempfehlungen, ďie er abgegeben hat
Deshalb ist zu vermuten, dass bei ihm die Islamistensaat aufgegangen ist und ihn fanatisiert hat.

Quellen: telegraph (reisserisch, aber vollständig)
Attentäter-Profil

26.7.2016,St. Etienne du Rouvray, Frankreich: Priester von 2 islamistischen Tätern erstochen

Während eines Gottesdienstes in der Kirche von St. Etienne du Rouvray haben zwei Männer, einer davon 18 Jahre alt, kriminell und mit einer elektronischen Fussfessel unterwegs, 5 Geiseln genommen und dem 84 jährigen katholischen Priester Jacques Hamel die Kehle durchgeschnitten. Eine Geisel schwebt in Lebensgefahr. Beide Attentäter wurden von der Polizei erschossen. Sie bekannten sich selbst zum IS. Der Vorfall zeigt klar, dass auch mit immer’ehr Überwachung das Phänomen des islamistischen Fanatismus nicht in den Griff zu bekommen ist.

Quelle: www.lemonde.fr

19.7.2016, Würzburg, Deutschland: 17 jähriger überfällt chinesische Familie im Zug

Ein 17jähriger Jugendlicher aus Afghanistan oder Pakistan (Genaues weiß die Polizei nicht), der seit Juni 2015 in Deutschland ist und erst kurz bei einer Pflegefamilie lebt, hat aus religiösem Hass auf die vier Mitglieder einer chinesischen Touristenfamilie mit einer Axt eingeschlagen. Er war in ihr Zugabteil eingedrungen und verletzte sie schwer. Auf der Flucht schlug er eine weitere Frau mit dem Axtstiel nieder, auch sie ist schwer verletzt. Schließlich erschossen 2 Beamte des SEK den mit einer Axt im Gebüsch versteckten Attentäter mit einem Kopfschuss (!). Ein Bekennervideo, daß die Nähe des Attentäters zum IS zeigt, liegt vor („Ich bin ein Soldat des Kalifats“). Ein Schweverletzter liegt auch 7 Tage später noch immer im Koma.

Quelle: www.zeit.de, www.focus.de

14. Juli 2016, Nizza, Frankreich: 31 jähriger Tunesier tötet 84 Menschen

Ein 31 Jahre alter Tunesier, der seit 2005 in Frankreich lebt, fuhr am 14.Juli, dem französischen Nationalfeiertag, mit einem gemieteten 19t LKW gegen 22.45 Uhr mitten auf den dicht bevölkerten Boulevard des Anglais. Er verfogte das klare Ziel, möglichst viele Menschen umzubringen. Er tötete 84, darunter 10 Kinder und Jugendliche und verletzte 202 weitere. Als sein Fahrzeug von der Polizei gestellt wurde, eröffnete er das Feuer, wurde selbst von der Polizei erschossen. Im LKW wurden später zahlreiche Waffen gefunden. Der Mann, ein mehrfach vorbestrafter Krimineller, stand in Verbindung zu islamistischen Kreisen, die ihn auch mit Waffen versorgt haben. Sein Vater ist in Tunesien Mitglied der islamistischen Organisation Ennahada.
Quelle: le point, dreuz.info

27.3.2016, Lahore, Pakistan: fanatischer Islamist tötet 72 Menschen bei Selbstmordattentat

Am Eingang eines oft von Christen besuchten Parks in Lahore sprengte sich ein Mann am Ostersonntag in die Luft. Sein Ziel war es, möglichst viele Christen mit in den Tod zu reissen. 72 Menschen, darunter 35 Kinder, starben. Es gab 340 Verletzte. Der Attentäter soll 38 Jahre alt und Lehrer in einer Koranschule gewesen sein.
Quellen:
Die Zeit
Pakistan Today
FAZ
Le monde

2.12.2015, San Bernardino, USA, Islamistischer Fanatismus: Ehepaar ermordet 14 Menschen

Schwerbewaffnet fuhren die beiden islamistisch fanatisierten Maliks in ihrem SUV zum Inland Regional Center, einer Art Sozialstation, wo ein Weihnachtsfest der Mitarbeiter stattfand. Syed Malik, der Mann, nahm zuerst an der Veranstaltung teil, ging dann hinaus und kam schwerbewaffnet und maskiert mit seiner Frau zurück. Beide schossen offenbar wahllos auf die Anwesenden. Der Hergang wird in dem englischsprachigen Wiki Artikel minutiös und objektiv erläutert. Frau Malik stammte aus Saudi Arabien und hatte in Pakistan Pharmazie studiert – es wird vermutet, dass sie bei dem Attentat die treibende Kraft war. Ihr Mann wurde in den USA geboren und hatte einen guten Job im Gesundheitsamt. Die beiden haben sich über das Internet kennengelernt und erstmals Anfang 2014 in Saudi Arabien getroffen. Im August 2014 heirateten sie in den USA. Sie hatten zusammen eine 6 Monate alte Tochter, die sie vor dem Attentat bei Maliks Mutter abgegeben hatten. Beide Attentäter wurden von der Polizei auf der Flucht erschossen (eine  von allen bisherigen Attentaten aus islamistischer Motivation gut bekannte  Vorgehensweise der Polizei).

 

Quelle: Wikiartikel San Bernanrdino shooting